23) Unternehmenskultur ist …
Hier mein Ansatz das Thema Unternehmenskultur zu fassen. Ich versuche die Unternehmenskultur einmal aus systemhafter Sicht zu betrachten. Dies bedeutet für mich, dass die Unternehmenskultur nichts anderes ist als der einem geschlossen System (Vorraussetzung, die bestimmende Kernbesetzung bleibt stabil) zur Verfügung stehende Regelalgorithmus, mit dessen Hilfe das System(Unternehmen) äußere Einflussgrößen auszuregeln versucht. Ob diese Einflussgrößen als Störung oder notwendiger Input betrachtet werden, ist unter dieser Betrachtungsweise egal. Verändert sich das System ohne den Algorithmus anzupassen, habe ich somit einen für das Regelverhalten suboptimalen Offset. Der verwendete Regelalgorithmus Unternehmenskultur hat als Inputparameter die Ergebnisse von:
1. Ressourcen (Menschen, Finanzen, Technik)
2. Methoden /Prozesse
Ab hier stellt sich jetzt die Frage, unter welchen Gesichtspunkten möchte ich einen solchen Algorithmus betrachten:
1. Wie vorhersehbar ist das System in einem definierten, geregelten Zustand?
2. Wie lange ist das System in einem nicht definierten, ungeregelten Zustand?
3. Wie verhält sich das System nach einem…
4……
5…..
Am spannendsten finde ich folgenden Ansatzpunkt (leider fehlt mir in der Kürze der Zeit die hierfür exakt zu definierende Fragestellung auf das Systemverhalten):
1. Das Ergebnis von Methoden und Prozessen führt zu definierbaren stabilen Erwartungshaltungen
gegenüber dem Systemverhalten
2. Das Ergebnis von Finanzen und Technik führt zu definierbaren stabilen Erwartungshaltungen
gegenüber dem Systemverhalten
3. Menschen mit ihren jeweiligen persönlichen Eigenschaften gemeinsam gruppiert, führen zu definierbaren stabilen Erwartungshaltungen gegenüber dem Systemverhalten
Würde man jetzt noch einen Durchschnitt aller Eigenschaften der im Unternehmen beschäftigen Menschen mit Handlungskompetenz ermitteln, sollte man mit den Punkten 1, 2, 3 an sich einen Algorithmus beschreiben können, der einem die differenziellen Zustände eines Unternehmens als Antwort auf die Eingangsgrößen gibt. Ich denke da wären wir dann beim Change-Management. Ich finde das Thema jedenfalls sehr interessant und würde, wenn praktisch möglich, diesen Algorithmus sofort einsetzen.
Thomas Reck, Philotech GmbH